Mulderadweg – ein Radweg, welcher jeder Nutzer begeistert

Fahrrad fahren kann in der heutigen Zeit eine Belastungsprobe sein. Genau aus diesem Grund werden immer mehr Radwege erschaffen und ausgebaut. Der Mulderadweg ist einer unter den Radwegen. Das Besondere an diesem Radweg ist, dass der Nutzer zwischen zwei Kilometervarianten wählen kann. Möglich sind 235 oder 276 Kilometer. Das liegt daran, weil es zwei unterschiedliche Startpunkte gibt. Der eine ist Schöneck und der andere liegt in Rechenberg-Bienenmühle. Das gemeinsame Ziel ist in Dessau, dort wo die Mulde in die Elbe mündet. Der gemeinsame Treffpunkt vom Mulderadweg liegt in Sermuth. Bis dahin ist die Strecke vom Mulderadweg anspruchsvoller. Schuld daran hat das Gelände, welches sehr hügelig ist. Somit kommen Familien mit Kindern oder Radfahrer, die wenig fahren, eher in Bedrängnis. Darüber hinaus ist der Abschnitt künstlich angelegt worden. Des Weiteren ist der Radweg bis zu dieser Stelle nicht beschildert. Doch die negativen und anstrengenden Eindrücke sind schnell verflogen, wenn der Radler sich die Naturlandschaft anschaut. Dort wo die Mulde dann einsetzt, führt der Mulderadweg größtenteils nur noch durch flaches Gebiet. Ab hier können auch die Kleinsten voll in die Pedale treten. Radler, die gerne einen Wochenendausflug auf dem Radweg unternehmen möchten, sind hier ebenfalls genau richtig. Das liegt daran, weil der Mulderadweg perfekt in drei Abschnitte geteilt werden kann. Somit stehen auch kleine Pensionen zur Verfügung, damit die Nacht nicht unter freien Himmel verbracht werden muss. Ansonsten kreuzen viele Sehenswürdigkeiten, Nationalsparks oder Campingplätze den Weg. Das Highlight vom Mulderadweg ist das Teilstück zwischen Wolfsgrün und Aue. Das liegt daran, weil der Radweg hier auf einer stillgelegten Bahnstrecke entlang führt, einem Tunnel inbegriffen. Selbstverständlich wird der Nutzer vom Radweg nicht am Zielpunkt im Regen stehen gelassen. Viele andere Radwege sind direkt angegliedert.

Die Mulde im Jahr 2015

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